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Steuervermeidung von Konzernen stoppen!

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Die systematische Steuervermeidung multinationaler Konzerne ist schon lange kein Geheimnis mehr. Sie kostet uns alle Milliarden, in armen und reichen Ländern, und trägt damit zu immer größerer Ungleichheit bei. Neue Daten zeigen: Gerade einmal acht Männer besitzen zusammen mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung! Diese Entwicklung betrifft uns alle gleichermaßen: Denn Ungleichheit bildet den Nährboden für rechtspopulistische Bewegungen und bedroht unsere Demokratie im Kern.

Menschen sind wichtiger als Profite

Wir brauchen ein Wirtschaftssystem, in dem Menschen wichtiger sind als Profite. Dafür müssen Regierungen multinationale Konzerne endlich in die Pflicht nehmen und durchsetzen, dass sie auf der ganzen Welt ihren fairen Steuerbeitrag leisten – zum Wohl der Gesellschaft.

Vor der Bundestagswahl: Setzen Sie die Parteispitzen unter Druck

Dieses Jahr werden auf politischer Ebene viele grundlegende Entscheidungen getroffen, die wir mitgestalten wollen. Damit unsere Forderungen umgesetzt werden, müssen wir bis zur Bundestagswahl im September gemeinsam dafür sorgen, dass wir von den Spitzen von CDU und SPD, gehört werden – laut und deutlich!

Mehr Informationen zu unserer Arbeit zum Thema Steuergerechtigkeit

[1] Ursprünglich richtete sich diese Aktion an Angela Merkel und Sigmar Gabriel. Aufgrund des Wechsels an der Parteispitze der SPD richtet sich diese Aktion seit dem 9.2.2017 an Angela Merkel und Martin Schulz.

Oxfams Arbeit zu diesem Thema wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Für den Inhalt dieser Website ist allein Oxfam Deutschland e.V. verantwortlich.

Steuervermeidung von Konzernen stoppen!

Die dreiste Steuervermeidung von Konzernen kostet uns Milliarden – in armen und in reichen Ländern. Trotzdem rollen viele Staaten Konzernen von Apple bis Zara den roten Teppich aus und unterbieten sich gegenseitig mit Niedrigsteuersätzen. Fehlende Steuerbeiträge bedeuten weniger Geld für Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit. Das verschärft die soziale Ungleichheit. Wir aber wollen in einer Gesellschaft leben, in der Schulabschluss, Arztbesuch und ein würdevolles Leben nicht vom Kontostand abhängen.

Deshalb fordern wir von Angela Merkel und Martin Schulz[1]:

  1. Konzerne in die Pflicht nehmen: Setzen Sie sich für die Einführung eines weltweiten Mindeststeuersatzes für Konzerne ein!
  2. Steueroasen bestrafen: Sorgen Sie dafür, dass alle Steueroasen auf eine Schwarze Liste gesetzt und sanktioniert werden!
  3. Transparenz schaffen: Verpflichten Sie Konzerne, öffentlich zu machen, wo und in welcher Höhe sie auf ihre Gewinne Steuern zahlen!

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